Stadionpläne in Rio de Janeiro und São Paulo nehmen Formen an

Zwar sind es noch knapp vier Jahre bis die zweite Fußballweltmeisterschaft auf brasilianischem Boden nach 1950 angepfiffen wird, doch bevor es soweit ist, müssen im Gastgeberland erst noch die Voraussetzungen geschaffen werden, um ein Fußballfest gewährleisten zu können.

Ganz oben auf der Agenda steht derzeit der Bau neuer Stadien bzw. die Modernisierung bereits bestehender Spielstätten. Und es geht langsam aber sicher voran in diesen Tagen. Sowohl Rio de Janeiro als auch São Paulo haben kürzlich neue Informationen zu ihren Bauvorhaben veröffentlicht.

Bereits begonnen hat vor wenigen Tagen der Umbau des legendären Maracanã-Stadions in Rio de Janeiro. Die Regierung des Bundesstaates hat nun weitere Details des rund 320 Millionen Euro teuren Umbaus bekannt gegeben. Unter anderem sollen sämtliche Sitzplätze überdacht werden und der Komfort für die Besucher verbessert werden, was zu Lasten der Kapazität gehen wird, die von 86.000 auf 76.500 sinken wird. Bereits vor Beginn des Confederations Cup im Sommer 2013 soll der Umbau des Maracanã abgeschlossen sein.

Unterdessen teilte der brasilianische Fußballerband CBF auf seiner Homepage mit, dass zusammen mit der Stadt São Paulo und dem ortsansässigen Erstligisten Corinthians der Neubau eines Stadions in der 11-Millionen-Metropole angedacht ist. Im Osten der größten Stadt Brasiliens soll nun eine neue Arena mit einer Kapazität von 65 000 Sitzplätzen entstehen, nachdem im Juni das eigentlich als WM-Arena vorgesehene Stadion Morumbi des FC São Paulo überraschend von der Liste der Austragungsstätten gestrichen worden war.

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Maracanã Stadion vor dem Umbau (Foto: Arthur Boppré)

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